Die Basis dieses Vorverstärkers geht aus einem Artikel von Bruce M.Berman hervor, von ihm stammt die Schaltung des 76 / 6H8C Verstärkers.
Das Netzteil ist eigentlich für eine 300B Endstufe gedacht, und besteht aus einer Gleichrichtung mit 5U3C Röhre und einer Regelung mit 12AX7 und 6H13C Röhre.
Ausdrucksfehler bitte ich zu endschuldigen, bin nur Elektronik-Laie.
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76er Trioden Vorverstärker
76er Trioden Vorverstärker
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Das Netzteil ist sehr aufwendig aufgebaut, Die 5U3C übernimmt die Gleichrichtung, eine 12AX7, eine 6H13C die Regelung und die OG3 liefert die Refferenzspannung.
Den Strom bezieht das Netzteil aus einem Ringkerntrafo mit 2x250, 1x5, 2x8, 1x12, 1x22 Volt der gleich zweimal vorhanden ist, so können die Verstärkerröhren mit einem eigenen Trafo beheizt werden.
Die Röhrenbetriebsspannung wird mit vier 6 uF Öl/Papier Kondensatoren und zwei Drosseln geglättet.
Eingeschaltet wird das Netzteil per Taster, die Betriebsspannung wird per Softstart in zwei Stufen langsam hochgefahren.

Bilder :

1. Fertig zusammengebautes Netzteil

2. Innenansicht Unterteil, der Softstart, Tastrelais, Einschalt-Taster und Eingangsfilter sind montiert.

3. Erste Verdrahtungsstufe er fehlen noch die Masseleitungen.

4. Fertig verdrahtet.

5. Schaltbild
Netzteil
Links
Verstärker
76-verst
76-Verdratung
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76-Unten
76-verst-schaltbild
Der Verstärker ist, wie man dem Schaltbild entnehmen kann, sehr einfach aufgebaut und wird frei verdrahtet mit KIWAME Widerständen und Auricap Kondensatoren. Außerdem befinden sich vor jedem Kanal noch vier Öl/Papier Kondensatoren.
Zwei geregelte Netzteile stellen die erforderlichen 6,3V Gleichspannung für die Heizung der 76er und der 6H13 zur Verfügung stellen. Die Röhren werden  jeweils kanalgetrennt beheizt.
Die Relaissteuerung mit vier Eingängen stammt von Elektor und wurde dort in verschiedensten Vorverstärkern verwendet. Das Besondere ist, daß diese Steuerung den Ausgang vor jeder Umschaltung auch kurzzeitig trennt, so daß keine Störgeräusche an die Endverstärker gelangen können. Außerdem verfügt sie über eine Einschaltverzögerung die die Versorgungsspannung der Röhren erst nach etwa 30 Sekunden Vorheizung zuschaltet. Die Eingangswahl wird vorne am Umschalter und auch direkt hinten an den Eingängen per LED angezeigt. Die Relais habe ich entgegen der originalen Elektor Schaltung nicht auf eine Steuerplatine mit den dementsprechend langen Signalwegen gesetzt sondern direkt auf die Basisplatte geklebt und frei verdrahtet. Sämtliche Signalleitungen werden mit Silberkabel verdrahtet.
Die Lautstärkeregelung erfolgt mit einem ferngesteuerten Thel Motor-Leitplastikpoti.

Bilder :

1. So sieht er fertig zusammengebaut aus

2. Innenansicht, der Röhrenverdrahtung mit einem gemeinsamen Massepunkt in der Mitte. Rechts und links die verdrillten Leitungen der Röhrenheizung.

3. Die Relais der Ein- Ausgangssteuerung fertig verdrahtet

4. Innenansicht Gehäuseunterteil. Oben links kleines Netzteil für die Motorsteuerung des Eingangspotis, rechts daneben die Motorpotisteuerung, darunter zweimal Netzteil der geregelten Röhrenheizung, darunter links die Eingangssteuerplatine rechts davon das Relais für die verzögerte Betriebsspannungszuschaltung. Links unten der Eingangs-wahlschalter und daneben das Motorpoti, hier noch ein Alps, das gegen ein Thel ausgetauscht wurde.

5. Schaltbild, leicht modifiziert gegenüber dem originalen von Bruce M.Berman ich werde ihn erst einmal im Original aufbauen und später evtl. auch diese Version probieren.